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Literaturverzeichnis

exit RACISM: rassismuskritisch denken lernen

exit racism ist ein ausgezeichnetes Buch für den Beginn einer rassismuskritischen Reise. Es
ist als eine Art Selbstlernbuch konzipiert und lädt so auf sehr freundliche Art ein, den
Prozess zu starten. Der historische Teil entspricht in etwa dem, was ich dazu zu sagen habe.
Auch deshalb meine Empfehlung.
Tupoka Ogette ist in den sozialen Medien sehr präsent, auch mit vielen YouTube Videos, die
sehenswert sind.

Deutschland Schwarz Weiß: Der alltägliche Rassismus

Deutschland Schwarz Weiß ist der Klassiker zum Thema und für mich bis heute
unübertroffen. Noah Sow ist ebenso brilliant wie scharf, das muss mensch auszuhalten
lernen. Aber genau in ihrer Schärfe liegt auch die besondere Qualität der Autorin.
Auch Noah Sow ist sehr präsent auf YouTube und Co, meine unbedingte Empfehlung für
ihre Videos und ihren Blog (https://www.noahsow.de/)


Unter Weißen: Was es heißt, privilegiert zu sein

Diese Neuerscheinung ergänzt die Perspektiven eines Kindes von “Gastarbeitern” und eines
muslimisch gelesenen Menschen. Unter Weißen ist autoboigraphisch geschrieben, sehr
leicht lesbar, beinhaltet aber trotzdem eine genaue historische und strukturelle Analyse.
Auch von ihm gibt es einiges Sehenswertes und Hörenswertes zu googlen.


Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche

Eine wunderbare junge britische Stimme. Viele Erfahrungen sind mit denen in Deutschland
zu vergleichen. Das ausführliche Eingehen auf weißen Feminismus und auf Klassismus
sowie die insgesamt sehr intersektionale Betrachtung machen das Buch so lesenswert.

Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

Eine junge Schwarze deutsche Journalistin schreibt aktuell und engagiert. Empfehlenswert.

White Fragility: Why It’s So Hard for White People to Talk About Racism (English Edition)

Robin Di Angelo ist eine weiße Wissenschaftlerin. Von ihr stammt das Konzept der white
fragility, bitte unbedingt googlen! Der Versuch, eine weiße Grundbildung zu vermitteln, ist
ja auch meine Motivation für das Lehren von Critical Whiteness.
Aus dem Klappentext: „In the second edition of this seminal text, Robin DiAngelo reveals
the factors that make this question so difficult: mis-education about what racism is;
ideologies such as individualism and colorblindness; segregation; and the belief that to be
complicit in racism is to be an immoral person. These factors contribute to what she terms
white racial illiteracy. Speaking as a white person to other white people, DiAngelo clearly
and compellingly takes readers through an analysis of white socialization. Weaving research,
analysis, stories, images, and familiar examples, she provides the framework needed to
develop white racial literacy. She describes how race shapes the lives of white people,
explains what makes racism so hard to see, identifies common white racial patterns, and
speaks back to popular narratives that work to deny racism. Written as an accessible
overview on white identity from an anti-racist framework.“

Dieses sehr ausführliche (und leider teure) Werk vereint die besten Autorinn*en zum Thema
in einer Essaysammlung. Auch Antisemitismus und anti-islamischer Rassismus werden
besprochen, kolonialistische “Gebrauchsinhalte” werden dekonstruiert, Begrifflichkeiten des
Widerstandes erklärt und rassistische Sprachgebräuche aufgedeckt und erklärt. Ein Buch,
das in jeder öffentlichen Bibliothek zu finden sein sollte.

How To Be an Antiracist: »Das bisher mutigste Buch über Rassismus im westlichen Denken.« The New York Times – Deutsche Ausgabe

Kendis Argument ist brillant einfach. Eine Idee, eine Handlung oder eine Politik ist entweder rassistisch – das heißt, sie trägt zu einer Geschichte bei, die verschiedene Rassen als von Natur aus ungleich betrachtet und behandelt – oder sie ist antirassistisch, weil sie versucht, diese Geschichte zu überwinden. Dazwischen gibt es nichts. Es gibt keinen reinen Rassismus oder Antirassismus: Menschen aller Rassen und Hintergründe können in eine der beiden Kategorien fallen, abhängig von ihren Ideen, Handlungen oder der Politik, die sie unterstützen.

Me and White Supremacy: How to Recognise Your Privilege, Combat Racism and Change the World

Me and White Supremacy: A Guided Journal

Layla F. Saad wrote Me and White Supremacy to encourage people who hold white privilege to examine their (often unconscious) racist thoughts and behaviours through a unique, 28-day reflection process. This guided journal, which is to be used in tandem with the book and includes the book’s original weekly prompts and lots of space for note-taking, is the perfect place to continue your antiracism journey. You will unpack:
* Week One: White Privilege; White Fragility; Tone Policing; White Silence; White Superiority; White Exceptionalism
* Week Two: Color Blindness; Anti-Blackness against Black Women, Black Men, and Black Children; Racist Stereotypes; Cultural Appropriation
* Week Three: White Apathy; White Centering; Tokenism; White Saviorism; Optical Allyship; Being Called Out/Called In
* Week Four: Friends; Family; Values; Losing Privilege; Your Commitments.

Awareness leads to action, and action leads to change. Create the change the world needs by creating change within yourself.

Video-Material

Dr. Joy de Gruy: Post Traumatic Slave Disorder – https://youtu.be/BGjSday7f_8

Dies ist eine Präsentation zu ihrem Buch Post Traumatic Slave Syndrome, das sehr
lesenswert ist. Hier wird von sozialpsychologischer Seite Herkunft und Auswirkung von
Rassismus beleuchtet. Dieses Video ist besonders gut, weil die Tafeln ihrer Präsentation gut
lesbar sind, und weil die Kamera immer wieder die Reaktionen des Publikums einfängt

Doll test – The effects of racism on children (ENG) – https://youtu.be/QRZPw-9sJtQ

Dr. Clark verwendete vier Puppen, die bis auf die Farbe identisch waren, um die Rassenwahrnehmung von Kindern zu testen. Die Probanden, Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren, wurden gebeten, sowohl die Rasse der Puppen als auch die von ihnen bevorzugte Puppenfarbe anzugeben. Eine Mehrheit der Kinder bevorzugte die weiße Puppe und wies ihr positive Eigenschaften zu. Die Clarks kamen zu dem Schluss, dass “Vorurteile, Diskriminierung und Segregation” bei afroamerikanischen Kindern ein Gefühl der Minderwertigkeit hervorrufen und ihr Selbstwertgefühl beeinträchtigen.

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