Rassismus ist kein Missverständnis.

Er ist eine Struktur mit Wirkung.

Diese Arbeit richtet sich an Organisationen, Führungskräfte und Institutionen, die Rassismus nicht länger als individuelles Fehlverhalten, sondern als machtvolle gesellschaftliche Praxis verstehen wollen und bereit sind, daraus Verantwortung abzuleiten.

Rassismuskritische Bildungsarbeit bedeutet hier nicht Sensibilisierung im Sinne von „gut gemeint“, sondern Analyse, Reflexion und handlungsrelevante Klärung.

Worum es geht

Die Formate setzen dort an, wo viele Debatten abbrechen:

  • bei Critical Whiteness als Analyse von Norm, Privileg und Unsichtbarkeit
  • bei der Unterscheidung zwischen individuellen Haltungen und strukturellem Rassismus
  • bei der Frage, wer Verantwortung trägt und wer nicht
  • bei emotionalen Reaktionen wie Abwehr, Schuld, Erschöpfung oder Widerstand
  • bei der Wirkung rassistischer Praktiken im beruflichen Alltag

Rassismus wird dabei nicht moralisch verhandelt, sondern machtanalytisch.

Thematische Schwerpunkte

  • Critical Whiteness und weiße Normativität
  • Rassismus als historisch gewachsene Struktur
  • Macht, Positionierung und institutionelle Verantwortung
  • Emotionale Arbeit, Abwehrmechanismen und Widerstand
  • Unterschied zwischen Intention und Wirkung
  • Professioneller Umgang mit Irritation, Konflikt und Unsicherheit

Arbeitsweise

Die Arbeit verbindet theoretische Klarheit mit reflexiver Praxis.

Je nach Kontext umfasst dies:

  • analytische Inputs mit strukturellem Fokus
  • begleitete Reflexionsräume für Einzelpersonen und Gruppen
  • machtkritische Führungsperspektiven
  • Prozessarbeit innerhalb bestehender Organisationsstrukturen

Coaching-, Empowerment- oder Führungsaspekte sind kein separates Angebot, sondern integraler Bestandteil der Bildungsarbeit immer eingebettet in den jeweiligen institutionellen Rahmen.

Für wen diese Arbeit geeignet ist

  • Organisationen und Institutionen
  • Führungskräfte und Leitungsebenen
  • Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • NGOs und zivilgesellschaftliche Akteure
  • Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung

Die Formate werden kontextspezifisch konzipiert und sind nicht als Standard-Workshops angelegt.

Was diese Arbeit nicht ist

  • kein Wohlfühlformat
  • keine Schuldzuweisung
  • kein Meinungsaustausch über Rassismus
  • keine moralische Belehrung

Rassismus ist keine Befindlichkeit.
Sondern eine Praxis mit Wirkung.

Ziel der Arbeit

Ziel ist nicht Zustimmung, sondern Verantwortungsfähigkeit:

  • im Denken
  • im Handeln
  • in Entscheidungen
  • in Strukturen

Gespräch anfragen

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