Kontext ist kein Hintergrund.

Er ist wirksam.

Diese Arbeit verankert Bildungs-, Führungs- und Organisationsprozesse historisch, politisch und gesellschaftlich. Sie richtet sich an Organisationen und Fachkontexte, die verstehen, dass professionelles Handeln in internationalen Zusammenhängen ohne fundierte Kontextkenntnis verkürzt bleibt.

Länder- und Kontextanalysen bilden die Grundlage dafür, Machtverhältnisse, Handlungsspielräume und Dynamiken realistisch einzuordnen.

Worum es geht

In vielen internationalen Arbeitskontexten wird „Landeswissen“ auf kulturelle Eigenheiten oder Verhaltensregeln reduziert.
Diese Arbeit setzt bewusst anders an.

Sie betrachtet Länder als:

  • historisch gewachsene politische Räume
  • gesellschaftlich strukturierte Machtfelder
  • Orte kolonialer Kontinuitäten und gegenwärtiger Aushandlungen
  • Kontexte, die Arbeitsbeziehungen, Führung und Entscheidungen prägen

Kontextanalyse bedeutet hier nicht Faktenvermittlung, sondern Orientierung in komplexen Wirklichkeiten.

Analytische Perspektive

Die Länderanalysen verbinden:

  • politische und gesellschaftliche Entwicklungen
  • historische Kontinuitäten und Brüche
  • soziale Ungleichheiten und Machtverschiebungen
  • Alltagsrealitäten von Leben und Arbeiten

Diese Dimensionen werden nicht isoliert, sondern in ihrem Zusammenspiel betrachtet mit Blick auf ihre Bedeutung für berufliche Praxis, institutionelles Handeln und Zusammenarbeit.

Anwendungsbezug

Die Analysen sind konsequent praxisbezogen.

Sie fließen ein in:

  • interkulturelle und machtbewusste Trainings
  • Führungs- und Organisationsarbeit
  • Vorbereitung und Begleitung internationaler Tätigkeiten
  • Reflexion von Partnerschaften, Programmen und Entscheidungsprozessen

Ziel ist es, Handlungssicherheit zu erhöhen, ohne Komplexität zu vereinfachen.

Regionale Schwerpunkte

Die kontextspezifische Arbeit konzentriert sich auf Länder des südlichen Afrikas und Ostafrikas, insbesondere auf:
Kenia,
Südafrika und
Namibia.

Die Auseinandersetzung mit diesen Ländern basiert auf langjähriger Beschäftigung mit ihren politischen, gesellschaftlichen und historischen Entwicklungen sowie mit den Realitäten von Leben und Arbeiten vor Ort.

Arbeitsweise

Die Länder- und Kontextanalysen sind:

  • fundiert, nicht schematisch
  • historisch informiert, nicht gegenwartsblind
  • politisch sensibel, nicht ideologisch
  • anschlussfähig für professionelle Kontexte

Sie werden kontextspezifisch entwickelt und immer auf das jeweilige Arbeitsfeld bezogen.

Was diese Arbeit nicht ist

  • keine Länder-Checkliste
  • kein Kulturvergleich nach Stereotypen
  • keine vereinfachte „Do’s & Don’ts“-Logik
  • keine Entpolitisierung von Geschichte und Gegenwart

Kontext ohne Machtanalyse bleibt oberflächlich.

Ziel der Arbeit

Ziel ist:

  • realistische Einordnung internationaler Kontexte
  • reflektierte Entscheidungsfindung
  • verantwortungsbewusste Zusammenarbeit
  • professionelles Handeln jenseits kultureller Verkürzungen

ichtig: Diese Arbeit macht sichtbar, wo Handlungsspielräume liegen und wo ihre Grenzen sind.

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