Diskriminierung wirkt nicht eindimensional.

Sie wirkt dort am stärksten, wo Rassismus und Ableismus sich überschneiden.

Diese Arbeit richtet sich an Organisationen, Institutionen und Fachkontexte, die Diskriminierung nicht isoliert betrachten, sondern als miteinander verwobene Struktur verstehen wollen mit konkreten Auswirkungen auf Teilhabe, Entscheidungsmacht und Schutz.

Im Fokus steht die Verschränkung von Rassifizierung und Behinderung in unterschiedlichen gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten.

Worum es geht

Rassismus und Ableismus sind keine parallelen Themen.
Sie verstärken sich gegenseitig häufig unsichtbar, aber hochwirksam.

Diese Verschränkung zeigt sich unter anderem:

  • in der Zuschreibung von Kompetenz oder Inkompetenz
  • in der Bewertung von Glaubwürdigkeit
  • in Zugangs- und Ausschlussmechanismen
  • in institutionellen Routinen und Normvorstellungen
  • in Abhängigkeiten zwischen Institutionen, Fachkräften und Betroffenen

Besonders betroffen sind Menschen, deren Körper, Sprache oder Wahrnehmung gleichzeitig als „abweichend“ markiert werden.

Thematische Schwerpunkte

  • Rassismus und Ableismus als strukturelle Machtverhältnisse
  • Normvorstellungen von Leistungsfähigkeit, Autonomie und „Normalität“
  • Verschränkung von Rassifizierung und Behinderung
  • Institutionelle Verantwortung für Schutz, Teilhabe und Zugänge
  • Machtasymmetrien in professionellen Beziehungen
  • Wirkung von Sprache, Bewertung und Pathologisierung

Der Fokus liegt nicht auf individueller Haltung, sondern auf struktureller Wirkung.

Wissensbasis & Perspektive

Diese Arbeit verbindet strukturelle Analyse mit erfahrungsbasiertem Wissen.

Die Auseinandersetzung mit der Verschränkung von Ableismus, Rassismus und Verlust ist unter anderem in meinem Buch:  Bitte nicht jetzt!: Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer vertieft dargestellt.

Das Buch ist keine Fallstudie, sondern ein analytischer Erfahrungsraum, der sichtbar macht, wie institutionelle Macht, Normsetzungen und Abhängigkeiten im Alltag wirken und was dies für professionelle Verantwortung bedeutet.

Diese Perspektive fließt in die Bildungs- und Prozessarbeit ein, ohne individualisiert oder therapeutisiert zu werden.

Macht, Abhängigkeit und Bewertung

In vielen institutionellen Kontexten entstehen asymmetrische Beziehungen:

  • zwischen Entscheidungsträger*innen und Betroffenen
  • zwischen normsetzenden Strukturen und individuellen Bedürfnissen
  • zwischen Definitionsmacht und Erfahrungswissen

Diese Arbeit macht sichtbar:

  • wie Bewertungen entstehen
  • wie Abhängigkeit Handlungsspielräume begrenzt
  • wie Ausschlüsse normalisiert werden
  • wo Verantwortung tatsächlich verortet ist

Ziel ist eine professionelle Auseinandersetzung mit Macht, nicht moralische Zuschreibung.

Arbeitsweise

Die Arbeit ist analytisch, kontextbezogen und praxisnah.

Je nach Setting umfasst sie:

  • strukturierte fachliche Inputs
  • Analyse realer Situationen und Fallkonstellationen
  • reflexive Räume für Einzelpersonen und Teams
  • Einordnung bestehender institutioneller Praktiken

Es geht nicht um „Sensibilisierung“, sondern um Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit.

Kontexte & Anwendungsfelder

Diese Arbeit ist relevant für:

  • Organisationen und Institutionen
  • Bildungs- und Forschungseinrichtungen
  • Verwaltungs- und Versorgungskontexte
  • soziale, kulturelle und öffentliche Räume
  • Führungskräfte und Fachverantwortliche

Die Formate werden kontextspezifisch entwickelt und sind nicht standardisiert.

Was diese Arbeit nicht ist

  • keine additive „Vielfaltsperspektive“
  • kein Aktivismusformat
  • keine Schuldzuweisung
  • keine Individualisierung struktureller Probleme

Intersektionale Diskriminierung erfordert strukturelle Analyse, keine Symbolpolitik.

Ziel der Arbeit

Ziel ist:

  • das Erkennen und Reduzieren struktureller Ausschlüsse
  • die Stärkung professioneller Verantwortung
  • der Aufbau diskriminierungssensibler Strukturen
  • nachhaltige institutionelle Veränderung

CTA

Arbeitsanliegen klären

Wenn Sie ein konkretes Anliegen an der Schnittstelle von Rassismus und Ableismus haben, können Sie über den Kalender ein Erstgespräch buchen.

Diese Arbeit ist eng verbunden mit meinem Buch
📘 „Bitte nicht jetzt! Das Leben mit Ableismus, Rassismus und Trauer“ (2024),


👉 Buchen Sie ein Beratungsgespräch über meinen digitalen Kalender:
https://calendly.com/elizabeth-horlemann/allgemeine-beratung