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Weißsein als Käfig: Warum Rassismus auch weiße Menschen ärmer macht

Vor kurzem machte ein Beitrag auf TikTok die Runde, in dem eine weiße Frau einen wichtigen Punkt klar benannte: Rassismus zerstört vor allem das Leben von Schwarzen Menschen und People of Color daran gibt es keinen Zweifel. Doch auch für weiße Menschen trägt Weißsein einen hohen Preis.

Die Frau beschreibt, dass viele weiße Menschen in westlichen Gesellschaften isoliert sind. In manchen Regionen, in denen über 90 % der Bevölkerung weiß ist, gibt ein Drittel der Menschen offen zu, keine einzige Freundschaft mit Personen aus der Globalen Mehrheit zu haben.

Was ist Tokenismus?

Tokenismus Warum „Diversität“ ohne Strukturen nichts verändert


In deutschen Unternehmen, NGOs und Institutionen hört man seit Jahren Schlagworte wie „Diversity“, „Equity“ und „Inclusion“ (DEI). Broschüren zeigen strahlende Gesichter unterschiedlicher Hautfarben, Geschlechter und Identitäten.

BIPoCs in „Diversity“-Räumen

Warum sich viele BIPoCs in „Diversity“-Räumen nicht sicher fühlen

Kulturelles Unbehagen, Anti-Blackness und unausgesprochene Machtcodes in von weißen Institutionen gestalteten DEI-Strukturen

Theoretisch sollen Diversity-, Equity- und Inclusion-(DEI)-Räume sichere Orte sein Plattformen, auf denen marginalisierte Stimmen gestärkt und Machtverhältnisse hinterfragt werden.

Emotionen im Ungleichgewicht

Weiße Fragilität vs. Schwarze Belastung

Wenn es um Rassismus geht, prallen oft zwei emotionale Welten aufeinander: Auf der einen Seite steht die weiße Fragilität, die Gespräche über Rassismus als persönliche Angriffe erlebt. Auf der anderen Seite steht die schwarze Belastung: eine tiefe emotionale, soziale und psychische Erschöpfung, die sich aus tatsächlichen Erfahrungen mit Rassismus speist.

Interkulturelle Kompetenz reicht nicht aus

Warum klassische interkulturelle Trainings koloniale Narrative oft nicht hinterfragen und was Führungskräfte stattdessen brauchen.

In vielen Unternehmen, NGOs und internationalen Organisationen gelten interkulturelle Trainings als Goldstandard für Diversity und Zusammenarbeit. Es geht um Höflichkeitsregeln, kulturelle Unterschiede

Die Fassade der Wohltätigkeit: Wie Entwicklungshilfe Ungleichheit zementiert

Entwicklungshilfe in der öffentlichen Wahrnehmung klingt das nach Altruismus, nach globaler Solidarität, nach „Hilfe zur Selbsthilfe“. Doch was passiert, wenn man hinter die Fassade schaut? Wenn man den Begriff nicht als moralisches Ideal, sondern als politisches und ökonomisches Werkzeug betrachtet? Dann wird klar: Die Entwicklungshilfe, wie sie heute strukturiert ist, dient weniger dem Aufbau gerechter

Kulturelle Intelligenz ≠ weißer Komfort

Warum interkulturelle Kompetenz Machtverhältnisse herausfordern und nicht beruhigen sollte

„Interkulturelle Kompetenz“ ist längst ein Modebegriff in Unternehmen, Behörden und NGOs.
Workshops, Trainings und Zertifikate versprechen effizientere Zusammenarbeit in diversen Teams.
Doch eine unbequeme Wahrheit bleibt oft unausgesprochen: